Die fünfte Reihe der Spurensuche, die das Eintracht Museum gemeinsam mit der Fanbetreuung und dem Fritz Bauer Institut ins Leben gerufen hatte und sich vorwiegend mit der Eintracht in der NS-Zeit auseinandersetzt, führte uns am 25. Januar 2025 (Zwei Tage vor dem 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz) ins ehemalige KZ nach Osthofen.
Schlagwort: Spurensuche
Die Eintracht auf Spurensuche rund um die Shoa
2019 rief das Eintracht Museum gemeinsam mit der Fanbetreuung das Projekt „Spurensuche“ ins Leben, welches sich seither intensiv mit der Eintracht in der NS-Zeit und darüber hinaus beschäftigt. Begleitet wurde das Projekt bis zu dessen Tod im Februar 2023 von Helmut „Sonny“ Sonneberg, der als Kind Zeuge der brennenden Synagoge am Börneplatz wurde und später in einem der letzten Frankfurter Transporte der Deportation ins Ghetto nach Theresienstadt anheim fiel.
Die zweite große Reise im Rahmen der Spurensuche, initiiert vom Eintracht Museum und der Fanbetreuung der Frankfurter Eintracht, führte uns nach Weimar sowie ins nahe gelegene ehemalige Konzentrationslager Buchenwald – in dem auch einige Eintrachtler inhaftiert waren, darunter Emil Stelzer, der im März 1944 in Buchenwald umkam. Ein Stolperstein für ihn wurde in der Frankfurter Finkenhofstraße verlegt.
Dreißig Eintrachtfans begaben sich im Oktober auf die Reise nach Theresienstadt, tschechisch: Terezin. Initiiert von der Fanbetreuung, inhaltlich begleitet vom Eintracht Museum und Martin Liepach vom Fritz Bauer Institut, suchten wir Spuren im einstigen Ghetto. Ein Bericht.